Unsere Bekannten sind wieder Richtung Thailand abgefahren und bei uns ist der Alltag eingekehrt. Die meiste Zeit sitze ich am Computer und meine Frau lässt es sich mit meinem Sohn gutgehen was ihr auch wirklich zusteht, immerhin hat sie über Jahre unsere ehemalige Bungalowanlage fast alleine bewirtschaftet. Sonnenschein und starke Regenfälle wechseln sich ab, es ist schwühl geworden. Die Haut ist ständig von einem dünnen Schweißfilm überzogen. Das ist genau das Klima was ich so mag, feuchtwarmes Tropenwetter, allerdings vermisse ich den Jungel der mich an unserem vorigen Standort jahrelang umgeben hat. Bemerkbar macht sich diese schwühle Hitze besonders beim trainieren im Sportstudio. Pierres Sihanoukville Gym ist lediglich mit kleinen Wandventilatoren ausgestattet und die quirlen die nach Schweiß riechende Luft nur etwas durcheinander. Mich hat dieser Umstand dazu bewegt meine Trainingsintensität noch zu erhöhen, schwitzen soll ja gesund sein.
Wenn wir Glück haben und es ist gleich morgens eine sonnige Priode dann machen wir uns sofort auf den Weg zum Strand (inzwichen haben wir Serendipidy Beach als unseren Hausstrand auserkohren). Eigentlich würde ich auch noch diese Zeit vor meiner Kiste sitzen aber wenn ich dann sehe wie sich mein Sohn über den Starndausflug freut gibt es gar keine Alternative als loszugehen. Meist kommen wir dann gegen mittag nachhause und ich kann mich wieder meiner heissgeliebten Arbeit zuwenden.
So lässt sich das Leben aushalten und ich bin ganz ehrlich, mich überkommt auch nach fast neuen Jahren noch ein schmunzeln wenn ich so darüber nachdenke was meine Freunde in Deutschland zum Beispiel an einem Montag morgen um 10:35 Uhr so anstellen wärend ich im lauwarmen Golf von Thailand plansche.