Nachdem ich beim letzten mal die traurige jüngste Geschichte von Kambodscha in groben Worten beschrieben habe ist es Zeit wieder in die Gegenwart zurück zukehren und uns den angenehmen Dingen des Lebens zu widmen.
Die dunklen Regenwolken der letzten Tage sind verschwunden und Buddah hat uns einen ganzen Vormittag Sonnenschein geschenkt. Grund genug mit der Familie zum Strand zu fahren. Inzwichen ist auch ein sehr guter Freund von mir aus Thailand hier angekommen mit der Absicht auch erstmal auf unbestimmte Zeit in Sihanoukville zu bleiben. Er hat natürlich bessere Vorraussetzungen als ich vor knapp 2 Monaten, er hat ja mich der ihm alles zeigen kann! Eine Zimmer in meinem Haus für die ersten Tage ist natürlich selbstverständlich und weil er nun schon mal da ist nehmen wir ihn gleich mit zum Strand. Hier im Blog gibt es eine kleine Karte wo die Strände um Sihanoukville rum eingezeichnet sind, da könnt ihr euch orientieren von welcher Ecke ich hier gerade schreibe. Mit dem Mofa sind es von meinem Haus ca. 10 Minuten fahrt.
Wellen von ca. 2 Meter Höhe branden an den Strand, wie zu dieser Jahreszeit üblich was mir aber nur um so mehr Spass macht im Wasser zu toben. Pech für meinen Sohn, der ist noch zu kurz für so grosse Wellen aber im Sand zu spielen gefällt ihm nicht weniger. Der Strand ist gesäumt mit Restaurants und Strandbars die zu dieser Zeit aber weitestgehend leer sind. Wir haben uns einen Laden mit guter Musik ausgesucht und es uns dort bequem gemacht. Was ein bischen nervt sind die unzähligen Standverkäufer die einem ununterbrochen irgendetwas anbieten. Von Fusspflege, Massagen, handgemachte vietnamesische Frühlingsrollen, Muschelketten über bunte Wickeltücher und Bücher ist das Angebot sehr reichhaltig. Ab und zu kommen auch ein paar einbeinige Bettler (wahrscheinlich Minenopfer) und fragt nach Geld oder Zigaretten. Nun gut, damit kann ich Leben. Man sitzt sehr schön, der Kaffe ist mittelmässig und das Essen geht so aber es ist alles sehr billig. Rumpsteak mit Backkartoffel und Knoblauchbaguette kostet 3,- $. Gegen ca. 13:00 Uhr ziehen schon wieder die ersten dunklen Regenwolken über dem Meer auf und für uns wird es Zeit die Sachen zu packen sonst wird meine Frau auch noch nass obwohl sie garnicht im Wasser war, irgendeiner muss ja immerhin auf unsere sachen aufpassen. So, jetzt seht euch schnell die Strandbilder an bevor es anfängt zu schütten.
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rolf sagte,
August 8, 2009 um 1:11
hi, ich könnte mir gut vorstellen hier eine woche zu verbringen. allerdings kann meine frau gar nicht mit rauhem wellengang umgehen. hast du eine ahnung wie dieser im januar so ist; eher ruhig oder rauh ?
es sieht ja recht ruhig aus dort. wir lieben es, wenn es über tag ruhig ist, allerdings lieben wir es genauso, wenn wir abends in einem strandrestaurant oder strandpub lecker eseen/trinken können und im ort etwas zu shoppen.
sind wir da an diesem strand richtig ?
grüße rolf
sihanouk sagte,
August 12, 2009 um 12:41
Hallo Rolf, normalerweise haben wir im Januar ein ruhiges Meer und dann ist das auch an allen Straenden gleich. Strandrestaurants gibt es natuerlich auch (lecker ist Geschmackssache). Shoppen am Starnd am Abend wird schwierig weil es dort keine Geschaefte gibt und von romatischen Abenden an einsamen Strandflecken wuerde ich dir auch wegen Ueberfaellen mit Angriffen auf Leib und Leben unbedingt abraten.
Gruss,
Don Kong.