Sihanoukville bietet einen relativ grossen, interessanten Markt wie er in Süd-Ost-Asian typisch aber nicht mehr überall zu finden ist. Im Gegensatz zu Thailand, wo mittlerweile auch die grossen Einkaufszentren einzug gehalten haben, war ich erstaunt das kier in Kambodscha das asiatische Markttreiben noch voll im gange ist. Der zentrale Markt von Sihanoukville hat 7 Tage die Woche geöffnet und bildet für mein Dafürhalten das Zentrum der Stadt.
![]() |
![]() |
Für Westler ist dieser Markt im ersten Augenblick etwas ungewohnt mit seinem scheinbar nicht endenden Labyrinth an engen und niedrigen Gängen und all den Gerüchen von Gewürzen, getrocknetem Meeresgetier und Garküchen. Teilweise ist man gezwungen nur auf schmalen Holzplanken, die über Abflusskanäle gelegt sind, die Gänge entlang zulaufen. Meine Frau und ich, wir lieben diesen Markt weil so typisch asiatisch ist, eben ein geordnetes Chaos.
![]() |
![]() |
Alle zwei Tage gehen wir zum Markt um uns mit frischen Lebensmitteln einzudecken. Es gibt alle erdenklichen Obst.- und Gemüsesorten die in diesen Breiten wachsen, lokales Rinderfilet für 5,- $ und frischen Baracuda für 3,- $ das Kilo um nur einen Bruchteil von dem zu nennen was es hier gibt. Meine Frau, die ja asiatin ist, hat sich sehr schnell mit den örtlichen Marktgesetzen vertraut gemacht und kennt auch die Preise sehr genau.
Auf einem Markt wie diesem gibt es keine sprachlichen Verständigungsschwierigkeiten, hier kann auch jedes Geschäft mit Zeichensprache abgewickelt werden.
Gleich neben dem Markt ist auch meine Friseurbude die aussieht wie eine windschiefe Autowerkstatt, wo ich mir meinen Kahlschlag für 0,50 $ abhohle und wo mindestens 5 Leute von der Strasse zusehen wie ich geschoren werde. Ich kann mir nicht helfen aber man bekommt manchmal den Eindruck wir sehen für die Kambodschaner aus wie Ausserirdische.



